Willkommen im zollgeschichtlichen Gästebuch von Wolfgang Speh

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Name:
Burkhard Brenk (bbrenk@web.de)
Datum:Mi 22 Apr 2015 16:43:29 CEST
Betreff:Filmaufnahmen und Bericht über meine Zollgrenzdienstzeit an derDDR-Grenze.
 Nach meiner BW-Zeit bei einer Radareinheit in Dedelstorf und Hannover bewarb ich mich bei der Zolverwaltung und kam nach den abgeschlossenen Lehrgängen in Ruprechtstegen und Velen zu einer Ausbildungs GAST nach BadHarzburg-Taternbruch dort gab es ein Zimmerchen und eine Kochfrau sowie Stammbeamten die uns in die Grenzverhältnisse einweisen sollten,dabei erzählten Diese auch so manche Geschichten von der Grenze u.A. die Geschichte von den Grenzschleusern nach dem Krieg. Menschen wurden von Ost nach West durch die dunkelen Wälder des Harzes geschleust, von ihren Wertgegenständen beraubt und ermordet. Diese Begebenheiten sollten sich tatsächlich zugetragen haben, aber unsere Stammbeamten verstanden sie noch auszuschmücken.Es wurde Behauptet wenn ihr hier in der Nacht vorbei kommt,dann hört ihr bei Mondschein so gegen 24.Uhr noch das Schreien der armen Menschen. Immer wenn ich später an diesem Punkt im egen Tal ohne Funkverbindung zu haben, vorbei ging. Bei Nacht und Sturm im dunkelen Wald bekam ich doch eine kleine Gänsehaut. Dann kam ich zu meiner Stammdienststelle die GAST Bad Harzburg-Eckertal wo wir auch in unmittelbarer Nähe der Grenze eine Dienstwohnung bekamen. Als Hundeführer machte ich auch viele Einzelstreifen in diesem Grenzabschnitt von der Eckertalsperre entlang des Grenzflusses der Ecker bis Stapelburg, Eckertal, Abbenrode und Lochtum. Damals noch mit Fahrräder und im Winter mit Skiern. Der Ort Eckertal hatte einen Grenzübersichtspunkt der von sehr vielen Besuchern und Gruppen aufgesucht wurde. Bei schönem Wetter wurden wir von den Besucher bestaunt und bewundert, im Sommer mit Fahrrad und Hund, im Winter bei glitzernden Schnee mit Skiern und Hund, "so möchten wir einmal Urlaub machen, wie ihr hier Dienst macht und auch noch bezahlt werdet " waren die Komentare. Die Besucher erlebten aber nicht die kalten stürmischen langen Nächte, sie hörten nicht die Detonationen der Selbstschußanlagen die einen in der Nacht mit dem Gedanken bitte las es kein Mensch gewesen sein aus dem Schlaf rissen. Sie hörten nicht die Schreie der tödlich verletzten Wildtiere die im Metallgitterzaun hingen und verendeten, sie hörten nicht die grellen Alarmanlagen des Hinterlandzaunes und bemerkten nich welche Belastung auf den Beamten und den Familien ruhte. So verging die Zeit, die Dienststelle wurde mit Fahrzeugen ausgerüstet. Ich kam mit meinem schönen schwarzen Schäferhund zu weiteren Ausbildungen nach Bleckede wieder nachEckertal, "Hundeführer" wurde meine Frau ? denn Herchen mußte egen der Schleier Abordnungen zu Verstärkung nach Aachen und Heinsberg. Unser Sohn Tobias wurde geboren. Alles ging seinen Gang bis ich eine nicht hinnehmbare Beurteilung von meinen damaligen Dienstvorgesetzten Jürgen Heise und dem HZA-Vorsteher Göttingen bekam. Gegen die ich mit den mir zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel an ging. Da das Verfahren aber immer weiter rausgezögert wurde, wendete ich mich an den Peditionsausschuß des deutschen Bundestages der einen Sonderermittler einsetzte. Daraufhin mußte meine Beurteilung auf höchste Weisung zurückgezogen werden und eine neue positive Beurteilung erstellt werden. nach der ich sofort befördert wurde Ich konnte meinen Dienst auf der alten Dienststelle weiter verrichten oder mir wurde angeboten mir eine Wunschdienststelle innerhalb der Bundesrepublik auszusuchen. Da ich Aachen kannte zogen wr in diese schöne Stadt wo ich erst meinen Dienst beim Internationalen grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr machte und später zu der mobilen Kontrollgruppe des HZA Achen wechselte, wo ich einen sehr abwechslungsreichen Dienst verrichtete Im Spaß verteidigte ich mich immer über meine Tätigkeit an der unmenschlichen Grenze zur DDR mit den Worten" als ihr hier noch den Schmuggler hinterher hoppelte verteidigte ich schon die Sicherheit Deutschlands an der Grenze zunm großen russischen Bären. Über diese Zeit beim Grenzzolldienst habe ich viele Filmaufnahmen mchen können die jetzt vom WDR in Köln digitalisiert wurden und in das Archiv des Senders übernommen sind. Diese historischen Aufnahnmen sind zu sehen unter der Interneteingabe: " WDR Digit Startseite ".Bitte den Suchbegriff Eckertal" einsetzen. Natürlich gab es auch viele Grenzgeschichten die ich in dieser Zeit erlebt habe.Zu erzählen u.A. die Geschichte meiner dienstlichen Begleitung eines Grenzaufklärers (ein sehr zuverlässiger Offizier der DDR Grenztruppen ) der sich am unmittelbaren Grenzverlauf vor dem Metallgitterzaun befand. Als er sich auf meiner Höhe zu einem Päuschen auf einen Stein setzte aber dabei übersah das dieser schon durch eine Kröte besetzt war. Es gab einen großen Fleck auf seiner Hose und die Kröte überlebte diese Aktion nicht.Zu meinem Erstaunen lächelte er aber zu mir rüber und ich grüßte zurück, wir gingen dann unserer Wege. Auch bei dem Ersten Nachtdienst nach meiner Hochzeit kam etwas Menschlichkeit an die Grenze Auf dem Grenzübersichtspunkt von Eckettal gegenüber dem Grenzführungspunkt mit dem besetzten Beobachtungsturm von Stapelburg zeigte ich stolz den Grenzsoldaten meinen Ehering. Als plötzlich der große Scheinwerfer des Turms anging und der Hund der Ring sowie ich im strahlenden Licht standen. Oben am Turm ging ein Klappfenster auf und es ragte ein maßband raus. Ich frage mich noch immer waren es die Tage bis zum Ende der Dienstzet des Grenzsoldaten oder waren es die Tage bis zu seiner Heirat? Positiv ging auch zum Glück die Flucht meines Diensthundes in das Arbeiter und Bauernparadies aus. in den frühen Morgenstunden stand ich unterhalb der Eckertalsperre an einem Grenzabschnitt der sehr offen war und keine Speranlagen hatte. Der Hund mit angelegtem Zolschild, mein liebe Rauk lag abgelegt am VW Bus als plötzlich eine Herde von Muffelwild die grenze von West nach Ost wechselte und er Hund die Braten nich entkommen lassen wollte.nichts wie hinterher in den Osten. Nach einiger Zeit und vielen Rufen kam er mit hängender Znge und eingekniffenem Schweif angeschlichen. Ich war seher sehr froh! Denn ich hatte Ihn schon in der damaligen Propagandasendund des DDR Fernsehens von Schmuddele Ede (Karl-Eduard von Schnitzler ) der "Schwarze Kanal " gesehen, vorgestellt unter dem Motto jetzt füchten auch schon die Diensthunde in unser Paradies. Soweit meine Erfahrungen und Erlebnisse an dieser ehemaligen unmenschlichen deutsch-deutschen Grenze. Burkhard Brenk, Aachen,den 22.04.2015
 
 
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Name:
Burkhard Brenk (bbrenk@web.de)
Datum:Mi 15 Apr 2015 15:31:57 CEST
Betreff:Meine Filme aufgenommen beim Grenzzolldienst an der ehemaligen Grenze zur DDR im Gebiet Bad Harzburg-Eckertal und meine erlebten Grenzgeschichten von 1975-1980
 Die Filmaufnahmen wurden jetzt vom WDR in Köln digitalisiert und in das Zeitgeschichtliche Archiv des Senders übernommen. Sie finden diese Aufnahmen unter der Interneteingabe von: " WDR Digit Startseite ". Dann bitte den Suchbegriff: " Eckertal " eingeben und eines der zwei erscheinenden Filmbilder anklicken. Etwas über mich finden Sie in meiner Homepage: www.nordseegalerie.com Die Grenzgeschichten die ich in meiner Dienstzeit akla Hundeführer erlebt habe finden Sie auf der Seite: " Grenzgeschichten aus Ost und West " von Herrn Roehl. Mit besten Grüssen aus Aachen Burkhard.
 
 
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Name:
Burkhard Brenk (bbrenk@web.de)
Datum:So 12 Apr 2015 11:47:13 CEST
Betreff:Meine Zeit beim Zollgrenzdienst im Harz
 Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer guten Internetseite.nun zu meinem Beitrag: ich wurde 1948 in Salzgitter geboren und ging nach meinerBW-Zeit bei einer Radareinheit zur Zollverwaltung. Nach den bestandenen Prüfungen kam ich zu der Grenzbildungsstelle Bad-Harzburg Taternbruch. danach zu meiner Stammdienststelle GAS Bad Harzburg-Eckertal dort bekamen wir auch auf der Blankenburgerstr.eine Dienstwohnung.Ich verrichtete hier als Diensthundeführer von 1975-1980 Grenzaufsichtsdienst mit Fahrrad und Skier. Wie bewunderten uns doch die vielen Besucher am GrenzübersichtspunktEckertal im Sommer bei strahlendem Sonnenschein in der Natur mit Fahrrad und Hund, im Winter bei glitzernden Schnee auf Skiern mit Hund. Sie erlebten nicht die kalten regnerischen Nächte und hörten nicht die Detonationen der Selbstschußanlagen die einen in der Nacht aus dem Schlaf rissen mit dem Gedanken las es kein Mensch gewesen sein, sie hörten nicht die Schreie der tötlich verwundeten Tiere. Oder die Alarmanlagen des Hinterlandzaunes. ( Einen Einblick dürften meine Filmaufnahmen dieser Zeit wiedergeben die gerade vom WDR digitalisiert worden und in das Zeitgeschichtliche Archiv des Senders aufgenommen sind. (sie sind zu sehen unter der Interneteingabe von:"WDR Digit Startseite" dann hitte den Suchbegriff "Eckertal" eingeben ) und eines der zwei erscheinenden Filmbilder anklickenSo verging die Zeit und unsere Dienststelle wurde auch mit Fahrzeugen ausgerüstet. Von unserem damaligen Vorgesetzten Jürgen Heise,und dem HZA Vorsteher in Göttingen Schöpe bekam ich überraschend eine sehr bedenkliche Beurteilung ausgehändigt.Gegen die ich rechtliche Schritte einleitetete. Die Bearbeitung zog sich immer weiter hin und ich wendete mich an den Peditionsausschuß des deutschen Bundestages, der einen Sonderermittler einsetzte. Darauf hin wurde meine Beurteilung auf höchste Weisung hin wieder zurückgezogen und es mußte eine neue positive Beurteilung geschrieben werden.Ich konnte weiter bei meiner Dienststelle bleiben oder mir eine Wunschdienststelle innerhalb der Bundesrepublik aussuchen. Wir entschieden uns für eine Stelle in Aachen wo ich sofort beförder wurde und meinen Dienst bei der Kontrolle des internationalen Zugverkehrs verichtete.Später wechselte ich zu einer Sondereinheit für die Kontrolle der Betäubungsmittelkriminalität und des Waffenschmuggels sowie der Verbote und Beschränkungen im Grenzdreieck Niederlande, Belgien , Deutschland hauptsächlich auf den Autobahnen. Es war eine sehr spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit die ich bis zu meinem Ruhestand hatte. Weitere Informationen über mich über meine Homepage (www.nordseegalerie.com) Mit besten Grüssen aus Aachen, Burkhard.
 
 
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Name:
Burkhard Brenk (bbrenk@web.de)
Datum:Mo 30 Mär 2015 14:09:02 CEST
Betreff:Filmaufnahmen meiner Zollgrenzdienstzeit von 1975 bis 1980 an der ehem. Grenze zur DDR im Harz / Bad Harzburg-Eckertal.
 Nach Beendigung meiner Ausbildung beim Zoll kam ich zur GAS Bad Harzburg Eckertal. Als Diensthundeführer macte ich dort ab 1975 bis 1980 Zollgrenzdiensi im Bereich der Eckertalsperre, des Eckertal, der Ortschaften Stapelburg, Eckertal, Lochtum, Abbenrode,wiedela. Wir hatten in BadHazburg-Eckertal eine Dienstwohnung in der Blankenburger Str.direkt an der Grenze. So konnte ich in der Freizeit sowie auch bei meiner Dienstverrichtung viele Filmaufnahmen der Grenztruppen der DDR machen, Arbeiten an den Grenzsicherungen (SM 70 Anlagen und den Metallgitterzäunen sowie der Einsatz von zivilen Arbeitern im Grenz gebiet, Grenzaufklärer am unmittelbaren Grenzverlauf usw.Diese Aufnahmen wurden im Zeitgeschichtlichen Archiv des WDR in das Köln aufgenommen,digital bearbeitet und freigegeben. Sie sind zu sehen im Internet unter der Eingabe: WDR Digit Startseite, dann bitte im Suchfeld den Begriff Eckertal einfügen und auf eines der zwei erscheinenden Filmbilder klicken. Weiter Informationen über mich finden Sie auf meiner Internetseite unter www.nordseegalerie.com mit besten Grüssen aus Aachen, Burkhard.
 
 
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Name:
Lydia (maxi@gmx.net)
Datum:Mo 12 Mai 2014 18:46:35 CEST
Betreff:ehemalige Schülerin der Zollschule Velen
 Vor 25 Jahren war ich Schülerin in der Zollschule Velen. Wir hatten 3 Monate Einführungslehrgang und 3 Monate Abschlusslehrgang. In den ersten drei Monaten befanden wir uns im Winter in der Zollschule. Die Schlossgräfte war gefroren und wir hatten Gelegenheit Eislaufen zu gehen. War das eine tolle Abwechslung, denn alzuviel war um das Gelände nicht geboten. Allerdings fror an einem Wochenende auch unsere Spülung der Toilette ein, da nur wenige Schüler im Hause waren und die Heizung heruntergefahren wurde. Mein Leben lang werde ich mich an die Verköstigung erinnern: Fast jeden Tag gab es als Beilage Kartoffeln und am Freitag war obligatorischer Eintopf angesagt (mit Fleisch vom Montag, Paprika vom Dienstag, Erbsen vom Mittwoch und Nudeln vom Donnerstag). Aber eine tolle Erfahrung war das - man lernte fürs Leben, von kleinen "Grünen Männchen"(=die Biersteuer) von Herrn Fichtner und Frau Eimer.
 
 


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